Wäschetrockner

Da das Klima in Deutschland nicht über das gesamte Jahr das Trocknen im Freien zulässt und auch selten genügend Platz zum Trocknen, sei es in einem Trockenraum, auf dem Hof, im Garten oder auf dem Balkon, bereitstehen, wird fast zwangläufig ein Wäschetrockner oder ein Waschtrockner notwendig. Mit einem Wäschetrockner lassen sich die frisch gewaschenen Textilien binnen kürzester Zeit bügelfertig oder sogar schrankfertig trocknen. Zwar verbraucht ein Wäschetrockner auch relativ viel Strom; allerdings ergeben sich durch den Gebrauch von Wäschetrocknern auch wiederum Ersparnisse. Bei einem Wäschetrockner erfolgt das Trocknen der Wäsche über einen Luftstrom, der elektrisch aufgeheizt wurde. Die zwei häufigsten Wäschetrockner-Modelle sind der Ablufttrockner und der Kondenstrockner bzw. Kondensationstrockner. Daneben gibt es auch noch Schranktrockner und Wärmepumpentrockner.

Kondenstrockner oder Ablufttrockner - Vorteile und Nachteile


Wer sich nun einen Wäschetrockner anschaffen möchte, steht zunächst also vor der prinzipiellen Entscheidung, entweder einen Ablufttrockner oder einen Kondenstrockner zu kaufen. Bei einem Ablufttrockner wird de feuchte und warme Luft über einen Abluftschlauch ins Freie geleitet. Durch diesen Abluftschlauch ist der Einsatzbereich eines Ablufttrockners stark eingeschränkt, da dieser Abluftschlauch in den meisten Fällen durch das Mauerwerk nach außen geführt werden muss. In der Anschaffung sind Ablufttrockner allerdings preisgünstig, und auch der direkte Stromverbrauch ist niedriger. Der Vorteil des Kondensationsverfahrens liegt daher darin, dass kein Abluftschlauch benötigt wird, da eine Zurückleitung der entfeuchteten Abluft in den Raum stattfindet. Allerdings sind diese Kondenstrockner in der Anschaffung meist teurer als Ablufttrockner. Auch der Stromverbrauch kann beim Kondenstrockner höher sein. Der große Vorteil der Kondenstrockner besteht zweifellos darin, dass man sie überall aufstellen kann.

Stromkosten bei einem Wäschetrockner verringern


Trotz der Stromkosten muss ein Wäschetrockner kein Luxus sein. Durch intelligente Maßnahmen kann man den Gebrauch optimieren. Wer beispielsweise seine Wäsche in der Waschmaschine bereits mit hohen Umdrehungen schleudern lässt, kann den Wäschetrockner kürzer betreiben, als wenn die Wäsche tropfnass getrocknet werden soll. Darüber hinaus sollte man auch bei einem Wäschetrockner-Kauf auf die Energieeffizienzklasse achten.

Auch die optimale Ausnutzung der Trommelgröße ist ein Kriterium, das schon beim Kauf berücksichtigt werden sollte. Ähnlich wie bei Waschmaschinen gibt es auch bei Wäschetrocknern verschiedene Größen, die auf den jeweiligen Bedarf des Haushalts abgestimmt sind. Sinnvollerweise sollte man nicht wegen einigen wenigen Wäschestücken den Wäschetrockner anwerfen.

Die Lebensdauer von Wäschetrockner ist höchst unterschiedlich und hat nicht unbedingt etwas mit dem ursprünglichen Anschaffungspreis zu tun. Auch günstige Wäschetrockner können lange funktionieren, während auch teuere Wäschetrockner nicht ewig halten. Im Vergleich zu Kondenstrocknern scheinen Ablufttrockner aber insgesamt langlebiger zu sein, was an der einfacheren Technik liegen mag.

Nicht alle Textilien für Wäschetrockner geeignet


Zu guter Letzt sollte noch beachtet werden, dass sich nicht alle Textilien für maschinelle Trocknung eignen. Hier sollte man unbedingt auf die Pflegehinweise des Herstellers achten, denn manche Wäsche verzeiht ein Trocknen im Wäschetrockner nicht. Im Zweifel sollte immer die Aussage des Textilherstellers befolgt werden, auch wenn die Anleitung des Wäschetrockners etwas anderes empfehlen mag.

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