Wäsche umweltschonend waschen

Während in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten die Wasch- und Hausfrauen über Stunden und vielleicht sogar Tage hinweg damit beschäftigt waren, schmutzige Wäsche mit dem Waschbrett in heißer Lauge und ähnlichen Waschmitteln zu waschen, hat es die Hausfrau und der Hausmann von heute doch um einiges leichter. Die tollsten Waschmaschinen mit Hochtechnologie sind mittlerweile auf dem Markt und sorgen dafür, dass keine Hände mehr wund geschrubbt und von Lauge aufgeweicht werden.

Wasser und Energie sparen


Heutzutage besteht das größte Problem der Menschen darin, die Wäsche so zu waschen, dass sie an erster Stelle natürlich sauber ist. An zweiter Stelle steht die Gesundheit der Menschen, was den in der Zwischenzeit sehr hohen Allergiefaktor von sehr vielen Verbrauchern betrifft. Drittens ist es für die meisten Verbraucher überaus wichtig, Geld zu sparen. Darüber hinaus will man beim Waschen heute Rücksicht auf die Umwelt nehmen. Denn Umweltsünden bestraft Mutter Erde auf jeden Fall, wenn auch nicht sogleich. So ist eigentlich jeder Verbraucher, jeder Haushalt, jede Hausfrau und jeder Hausmann beim Wäsche waschen darauf bedacht, möglichst energiesparend und wassersparend und damit umweltschonend zu arbeiten. Hilfreich dabei sind natürlich vor allem moderne Waschmaschinen, die viel weniger Strom und vor allen Dingen auch um einiges weniger Wasser verbrauchen als die älteren Modelle.

Optimale Beladung der Waschmaschine


Wichtig ist beim umweltschonenden Waschen auf jeden Fall auch die richtige Beladung der Waschmaschine. Es wird auf jeden Fall weniger Energie verbraucht, wenn die Wäschetrommel richtig voll ist und nicht vereinzelte Kleidungsstücke separat gewaschen werden. Auch auf die Vorwäsche kann in den meisten Fällen verzichtet werden. Wenn die Wäsche nur sehr wenig verschmutzt ist, reicht auch schon eine Wäsche mit 30 oder 40 Grad Celsius vollkommen aus. Koch- und Buntwäsche wird auch schon bei 60 Grad Celsius porentief rein. Natürlich kann und sollte die Wäsche auch bei 95 Grad Celsius gewaschen werden, wenn es zum Beispiel der Desinfektion bei ansteckenden Erkrankungen dient.

Beurteilung der Waschmaschine nach umweltrelevanten Kriterien


Ein wichtiges Indiz der Umweltverträglichkeit, dass die Industrie liefert, ist die Beurteilung der Waschmaschine nach umweltrelevanten Kriterien. Dies ist seit 1998 für die Hersteller von Elektrogroßgeräten Pflicht. Waschmaschinen werden hierbei in eine Energieeffizienzklasse, Schleuderwirkungsklasse und Waschwirkungsklasse eingeteilt. Gestaffelt werden die Klassen jeweils von A bis G. A steht für die beste, G für die schlechteste Effizienzstufe. Die Klassen A+ und A++ werden nur in Ausnahmefällen vergeben. Sichtbar sind die Werte auf dem standardisierten EU-Energielabel (Energieverbrauchsetikett) angegeben. Der Energieverbrauch wird auf dem Label in kW angegeben. Auf Antrag des Herstellers kann auch das staatliche Ökolabel "Blauer Engel" vergeben werden. Hierbei werden weitere Aspekte des Umweltschutzes, wie der Energieverbrauch im Standby-Betrieb mit bewertet.

Waschmittel und Weichspüler sparsam dosieren


Acht geben sollte man auch auf die Waschmittelmenge, welches beim Waschen benötigt wird. Hier heißt es nicht "viel hilft viel", sondern hier empfiehlt es sich, die niedrigste Waschmittelmenge zu verwenden. In den wenigsten Haushalten wird die Wäsche so schmutzig gemacht, dass sie den Gebrauch von vermehrtem Waschmittel erforderlich macht. Denn die Umwelt wird besonders von den Zusätzen im Waschmittel geschädigt, wie zum Beispiel die Tenside, Konservierungsstoffe, teilweise Pestizide, Farbstoffe, Duftstoffe, Dünge- und Spritzmittel etc.

Sollte doch einmal besonders verschmutzte Wäsche zu waschen sein, dann kann man diese Wäschestücke vorab schon mal zum Beispiel mit Gallseife und anderen alten Hausmitteln vorbehandeln und erzielt dann bei der Hauptwäsche bei 30, 40 oder 60 Grad Celsius den gleichen Effekt wie bei umweltschädlichen 95 Grad Celsius.

Besonders umweltschonend sind auf jeden Fall die aus pflanzlichen Stoffen bestehenden Waschmittel, aber auch da sollte trotz aller Umweltverträglichkeit auf eine relativ geringe Dosierung geachtet werden. Diese Waschmittel aus pflanzlichen Stoffen werden auch sehr gerne von Allergikern verwendet.

Für sehr viele Verbraucher gehört zum Waschen auch der wohl riechende Weichspüler, der die Wäsche so richtig schon kuschelig machen soll. Wer der Umwelt allerdings etwas Gutes tun möchte, der sollte auf den Gebrauch von Weichspüler verzichten, da auch er nicht besonders gut für die Natur ist. Wer meint, nicht ohne Weichspüler beim Waschen auskommen zu können, der sollte - wie beim Waschmittel auch - unbedingt die niedrigste Dosierung wählen. Generell ist der Weichspüler nicht unbedingt erforderlich, besonders dann nicht, wenn der Verbraucher dann auch noch im Nachhinein die Wäsche im Wäschetrockner trocknet.

Schleudern vor Benutzung des Wäschetrockners


Darüber hinaus sollte bei Benutzung eines Wäschetrockners immer die höchste Drehzahl im Schleudergang der Waschmaschine vorher gewählt werden. Dies sorgt dafür, dass die Wäsche so trocken wie möglich in den Wäschetrockner kommt. Grundsätzlich ist natürlich das Trocknen der Wäsche an der Luft auf jedem Fall dem elektrischen Wäschetrockner vorzuziehen.

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