Stromverbrauch einer Waschmaschine senken

Strom sparen ist nicht nur ein modischer Trend, um das persönliche Umweltgewissen zu beruhigen. Schließlich kann inzwischen niemand mehr die Folgen der Klimaproblematik und hoher Energiepreise leugnen. Insbesondere die finanzielle Seite lässt viele Verbraucher nach Wegen suchen, den Stromverbrauch und den Wasserverbrauch und damit auch die Kosten für Strom und Wasser im Haushalt zu senken. Eine Möglichkeit dazu bietet ein genauer Blick auf die vorhandenen Haushaltsgeräte. Sie schlagen mit hohen Anschaffungspreisen regelmäßig ein großes Loch in das Budget, weswegen viele Leute ihre Haushaltsgeräte möglichst lange betreiben möchten. Doch dass alte Haushaltsgeräte unter Umständen ein Vielfaches an Verbrauchskosten im Vergleich zu neuen Haushaltsgeräten verursachen, bleibt bei dieser Sichtweise oftmals unberücksichtigt.

Strom sparen mit einer vorhandenen Waschmaschine


Nicht jeder ist allerdings in der Lage, sich in kurzen Abständen neue Waschmaschinen, Wäschetrockner, Kühlschränke, Geschirrspülmaschinen oder Gefriertruhen kaufen zu können. Wer sich also keine neuen Haushaltsgeräte leisten kann oder will, kann dennoch viel dazu beitragen, dass die vorhandenen Haushaltsgeräte weniger Kosten verursachen und effizienter im Alltag eingesetzt werden. Folgend nun ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, die bei einer vorhandenen Waschmaschine zu großen Einsparungen führen können.

Wasseranschluss einer Waschmaschine


Manche Leute schließen ihre Waschmaschine direkt an das Warmwasser an. Die Logik dahinter scheint einleuchtend, denn ein Großteil des Stromverbrauchs der Waschmaschine entfällt auf den Bedarf bei der Wasseraufheizung. Doch auf den zweiten Blick ist diese Maßnahme nicht zu empfehlen. Zum einen hat der Warmwasseranschluss in der Regel eine höhere Temperatur, als für das Waschen bei niedrigen Temperaturen notwendig ist. Zum anderen wird die Zeit, die das Wasser zum Aufheizen in der Waschmaschine benötigt, auch für das korrekte Auflösen des verwendeten Waschmittels verwendet. Fehlt diese Zeit, können Rückstände von Waschmittel und eine nicht ausreichende Waschleistung die Folge sein. Lediglich einige neuere Waschmaschinen-Modelle verfügen über die Möglichkeit, direkt mit Warmwasser aus dem Hahn zu arbeiten; hier ist aber in der Regel ein zweiter Anschluss mit Kaltwasser erforderlich, damit die Waschmaschine die gewünschte Temperatur selbst abmischen kann. Ohne eine solche Funktion sollte man von dieser Funktion absehen.

Waschtemperatur einer Waschmaschine


Die korrekte Waschtemperatur zu wählen, bringt hingegen im Laufe der Zeit eine spürbare Ersparnis. Die allerwenigsten Wäschestücke müssen heutzutage noch bei 95 Grad Celsius gekocht werden. Selbst für hygienisch problematische Sachen genügt eine 60-Grad-Wäsche voll und ganz. Für den überwiegenden Großteil der Wäsche gilt aber, dass sie zumeist bei niedrigen Temperaturen von 40 Grad Celsius oder gar 30 Grad Celsius gewaschen werden kann. Die modernen Waschmittel verfügen über eine exzellente Reinigungswirkung, die eine Verwendung einer hohen Waschtemperatur fast immer unnötig macht.

Wassermenge beim Wäsche waschen


Auch hier lässt sich bereits im Vorfeld viel Geld sparen. Selbst ältere Waschmaschinen verfügen in der Regel bereits über Wassersparprogramme. Die sollten bei normalen Verschmutzungsgraden grundsätzlich genutzt werden. Lediglich bei sehr starken Verunreinigungen kann es notwendig sein, mehr Wasser zu verwenden. Gerade durch die Ausnutzung der modernen Waschmittel erzielen neuere Waschmaschinen durch eine Reduzierung der Wassermenge einen Großteil der Ersparnis.

Volle Wäschetrommel spart Geld


Waschmaschinen sollten immer voll ausgelastet laufen. Obwohl einige Waschmaschinen auch über Halbvoll-Waschprogramme verfügen, sollte dem Verbraucher klar sein, dass hier meist mehr als die Hälfte an Wasser und Energie einer vollen Ladung verbraucht wird. Die Wäschetrommel sollte also immer gut gefüllt sein. Eine Überladung der Waschmaschine sollte allerdings vermieden werden. Als Faustregel gilt: Kann man bei gefüllter Waschmaschine oben noch seine Hand zwischen Wäsche und Wäschetrommel stecken, sollte die Ladung optimal sein. Moderne Waschmaschinen sind in der Lage, die Beladung selbsttätig zu erkennen und die Wassermenge automatisch anzupassen.

Schleuderprogramm einer Waschmaschine


Beim Schleudern sollte nicht unbedingt gespart werden, wenn anschließend ein Wäschetrockner eingesetzt wird. Denn je mehr Restfeuchte aus der Wäsche geschleudert wird, desto weniger muss der Wäschetrockner anschließend betrieben werden, der zu den größten Stromfressern überhaupt gehört. Wer also die Schleuderwirkung der Waschmaschine voll ausnutzt, kann beim Trocknen den Stromverbrauch senken. Hierbei ist natürlich darauf zu achten, dass die Wäsche das Schleudern auch verträgt; Aufschluss darüber geben die Etiketten. Wer seine Wäsche zum Trocknen aufhängt, kann allerdings beim Schleudern eine niedrigere Stufe wählen, sofern die längere Trockenzeit nicht stört und das Trocknen am besten im Freien stattfindet.

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